Nachrichten

07.09.2010: Pressemitteilung des Interreligiösen Forums Hamburg zu der durch Thilo Sarrazn angestoßenen Debatte

mehr...

25.08.2010: Wie es mit der Kirchenmusik weitergeht

mehr...

alle anzeigen

Nachrichten

02.09.2010: NOCH PLÄTZE FREI! Gemeindereise nach Venedig vom 24.09.10 bis zum 29.09.10

mehr...

alle anzeigen

Gottesdienste

Freitagabend 19:30 Uhr: Die Vesper - gesungenes Abendgebet

mehr...

12.09.10 19:00 Uhr: Apostelandacht zu Elisabeth Schmitz, Pastor Babiel und Team

mehr...

alle anzeigen

Veranstaltungen

12.09.10 11:00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl (Wein), Pastor Ahlers

mehr...

alle anzeigen

Kirchenmusik

12.09.10 11:00 Uhr: Musik im Gottesdienst, Chormusik

mehr

alle anzeigen

Spendenprojekte

Unterstützen Sie den Umbau der Bethlehemkirche zum Kindergarten

mehr...

Besuch einer Ausstellung mit Bildern von Elfriede Lohse-Wächtler am 1. Mai 2009


Böttchergasse in Bremen

Eine Ausstellung mit Bildern von Elfriede Lohse-Wächtler im Paula Moderson-Becker Museum hat eine Gruppe von neun an Malerei interessierten Gemeindemitgliedern zum Anlass genommen, am 1. Mai dieses Jahres nach Bremen zu fahren.


Bremen, Schnoor-Viertel

Elfriede Lohse-Wächtler lebte von 1899 bis 1940 und war eine virtuose Zeichnerin. Sie ist in Dresden geboren, wo sie die königliche Kunstgewerbeschule besuchte und sich zunächst den expressionistischen Künstlern der Dresdner Sezession anschloss. 1925 kam sie mit ihrem Mann nach Hamburg und fand hier ihren eigenen Stil. Zwischen Expressivität und Neuer Sachlichkeit schildern ihre Zeichnungen ihr eigenes Ringen um eine künstlerische Existenz.

Allerdings hatte sie mit ihrer Kunst keinen wirtschaftlichen Erfolg, ihr Mann erwies sich auch nicht gerade als Glücksfall, so dass Lohse-Wächtler nach einem Nervenzusammenbruch in die Psychiatrie  Hamburg-Friedrichsberg eingewiesen wurde.

 

Ihre Schaffenskraft ist aber auch hier ungebrochen. Durch die in dieser Zeit entstehenden „Friedrichsberger Köpfe“ werden Sammler und Kritiker auf ihr großes Talent aufmerksam. Dennoch verstärken sich ihre Probleme, so dass sie 1931 zu ihren Eltern nach Dresden zurückkehrt. Wieder folgt ein Psychiatrieaufenthalt, und 1940 wird Elfriede Lohse-Wächtler Opfer des nationalsozialistischen „Euthanasieprogramms“ und in Pirna ermordet.


Die Reisegruppe

Ein kräftiger Dank geht an Pastor Helmut Kirst, der die Idee hatte, als Gemeindegruppe diese Ausstellung zu besuchen, und der dafür gesorgt hat, dass wir durch einen sympathischen und kenntnisreichen Führer durch die Ausstellung gelotst und in Elfriede Lohse-Wächtlers Leben und Werk eingeführt worden sind.


Mühle mit Spiegelung in Bremen

Glück hatten wir auch mit dem Wetter, das einige genutzt haben, um noch etwas durch Bremen zu flanieren, bis wir am frühen Abend wieder zusammen nach Hamburg gefahren sind.