Nachrichten

Hier die ersten Bilder des Testlaufs des Projekts "Zeichen setzen", zum 30jährigen Jubiläums der Wiedereinweihung der Apostelkirche.
Eingestellt am: 13.04.2012

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Gottesdienste

20.05.12 10:00 Uhr: Familienkirche, Pastorin Casonato

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20.05.12 10:00 Uhr: Gottesdienst mit Abendmahl (Traubensaft), Pastorin Wisbareit

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jede Woche aktuell: Musik im Gottesdienst und das nächste Konzert der Kirchenmusik

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Veranstaltungen

26.05.12 15:00 Uhr: Glaubensatelier zu Pfingsten

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Kirchenmusik

19.05.12 17:45 Uhr: Choralblasen vom Turm der Christuskirche

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Spendenprojekte

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Weitere Informationen zum Kriya Yoga

Kriya Yoga
Eine wissenschaftliche Betrachtung

 

Von Paramahansa Swami Atmananda

 

Dein Schicksal – in deiner Hand.

 

Was ist Kriya Yoga?

Kriya Yoga ist eine ausgewogene und alltagstaugliche Kombination von Hatha Yoga, Karma Yoga, Raja Yoga und Bhakti Yoga, die zu Jnana Yoga und zur Gottes-Verwirklichung führt. Er basiert auf wissenschaftliche Atemtechniken, die dem Geist Ruhe und Frieden sowie die Fähigkeit geben, sich zu konzentrieren und die bei der echten Meditation helfen. Es beinhaltet die gleichzeitige Kontrolle der Atem-Energie und der Gedanken-Energie, um die Begrenzungen der Gedanken zu überwinden und zu dem Zustand und zu der Erfahrung reinen Bewusstseins, der Selbstverwirklichung und Selbsterkenntnis zu gelangen. In Ergänzung zum Frieden und zur Freude schenkt Kriya Yoga eine starke und kräftige Gesundheit, Effizienz bei der Arbeit, Entschlussfreudigkeit und ein Gefühl universeller Liebe und Harmonie mit allen Mitmenschen und der gesamten Schöpfung. Es beinhaltet einfache wissenschaftlich fundierte Körper-Übungen, Atem- und Meditationstechniken, die gleichzeitig dem Körper, dem Verstand, dem Intellekt und der Seele zugute kommen.

 

Der Name Kriya Yoga kommt aus den grammatikalischen Wurzeln der Sanskrit-Wörter Kri und Ya. Kri beschreibt den Prozess und die Technik, Handlungen auszuführen. Ya bedeutet die Erinnerung an das innere unsichtbare Selbst oder die Seele, die wahre Handelnde. Dies hilft den Kriya-Yoga-Übenden, die Begrenzungen und Verflechtungen des biologischen Egos zu überwinden, die die Ursache für alle Anspannungen, Stress, Leiden, Ruhelosigkeit und Gereiztheit sind. Um diese zu überwinden, benötigen wir Geduld und Ruhe. Um den Verstand zu beruhigen, müssen wir üben und die Philosophie und die Techniken des Kriya Yoga in unseren geschäftigen Alltag aufnehmen.

 

Für ein glückliches und vollkommenes Leben brauchen wir Liebe, Harmonie, Gesundheit, Erfüllung, Verstehen und Wohlstand. All diese Dinge können wir erreichen. Wenn wir sie im Außen suchen, werden wir sie jedoch nicht erreichen. Bitte suche daher im Inneren und finde dort dein göttliches Geburtsrecht und Erbe. Wir alle sind die Kinder Gottes. Gott ist in uns und um uns herum. Der reine und ursprüngliche Kriya Yoga von Mahavatar Babaji und Yogiraj Shyama Charam Lahiri Mahasahaya, kann dir dabei helfen, diese edlen Lebensziele zu erreichen, wenn er täglich korrekt und liebevoll geübt wird.

 

Kriya Yoga gibt viele Vorteile in sehr kurzer Zeit. Der spirituelle Fortschritt wird beschleunigt. Er beseitigt die negativen Auswirkungen der Sterne und Planeten (astrologischer Nutzen), die durch die Chakren wirken. Da jedes Chakra als Zentrum die inneren Organe in der jeweiligen Region kontrolliert und regelt, werden die innere Gesundheit und die Vitalität verbessert. Krankheiten werden geheilt und Widerstände lösen sich auf.

 

„Mukto abhimaani mukto hi baddha baddhaabhimaanyapi,
kim badantiha satyeyam ya matih saa gatir bhavet.”

 

Jene werden frei, die sich mit Liebe und Vertrauen positiv denken und immerwährend daran erinnern, dass sie frei sind. Diejenigen jedoch, die nicht glauben können und in sich viele negative Haltungen und Zweifel in Bezug auf die Lehren der Meister und der heiligen Schriften entwickelt haben, bleiben an das Ego, an Neid, Unwissenheit sowie Stress gebunden und leiden deshalb.

 

Was ist Chitta Suddhi, die innere Reinigung?

Chitta bedeutet Bewusstsein, Suddhi bedeutet Reinigung. Chitta ist das Reine Bewusstsein oder das Prinzip des Gegenwärtigseins, die Vermeidung aller Gedanken und mentalen Veränderungen. Es ist die Grundlage des Lebens und der Schöpfung.

 

Der große Meister des Yoga, Patanjali, hat in seiner Definition des Yoga „Yoga Chitta vritti nirodha“ erwähnt, was bedeutet: Wenn alle Wellen, Verwerfungen oder Veränderungen auf der Oberfläche des unendlichen Ozeans des Bewusstseins entfernt oder in ihrer Entstehung vermieden werden, dann hat man den Zustand des Reinen Bewusstseins oder Yoga erreicht. Man kann den Ozean mit seinen Wellen und Turbulenzen mit dem Verstand, mit Maya, Relativität, Sansaar oder dem Unreinen Zustand vergleichen. Wenn es überhaupt keine Welle, keine

Turbulenz mehr gibt, dann ist der Ozean sehr ruhig und ruht in sich. Seine unruhige Energie ist in ihm gesammelt, das ist der Reine- oder Suddha-Zustand.

 

Daher ist es Chitta Suddhi, die Innere Reinheit oder Yoga, wenn man von den unruhigen, ruhelosen und chaotischen Gedanken frei ist. Wenn du diesen Zustand erreichst, dann hast du das Bewusstsein deiner Inneren Unendlichkeit, deines unsterblichen wahren Selbst, Atman oder „Swa“ erlangt. Relativität, Maya, Abidya oder Unwissenheit sind vollständig entfernt. Du erkennst die Wahrheit über alles. Du erlangst eine bestimmte Form des Friedens, der Ruhe, Freude, Weisheit und des Vertrauens. Dieses ist auch bekannt als SAT + CHIT + ANANDA oder Satchitananda, ein Ausdruck, der benutzt wird, um Gott zu bezeichnen. SAT bedeutet absolute Wahrheit (Gott allein existiert, anderes zu fühlen ist unwahr), CHIT bedeutet das Wissen über das reine unveränderliche Bewusstsein (keine wie auch immer gearteten Gedanken haben). ANANDA bedeutet reine innere Freude. Diese drei zusammen sind bekannt als Selbstverwirklichung. Chitta Suddhi, Innere Reinigung, Naadi Suddhi, Selbsterkenntnis oder Gotteserkenntnis beschreiben unterschiedliche Aspekte desselben Prozesses oder derselben Erfahrung. In diesem Prozess steht man am Anfang, ist fortgeschritten oder dabei, das Ziel, das Höchste zu erreichen.

 

Um die Selbstverwirklichung oder Gotteserkenntnis zu erreichen, muss man mit Chitta Suddhi oder Innerer Reinigung beginnen. Dies bedeutet notwendigerweise, die alten Verhaltensweisen abzulegen und das eigene Denken mit Gottesbewusstsein zu füllen und dann das Denken zu überwinden und das Einssein mit dem Einen, das Absolute, das Einzige zu erkennen, was als Satchitananda bezeichnet wird.

 

Durch regelmäßiges, tägliches, aufrichtiges und liebevolles Üben der zuvor beschriebenen Methoden, egal ob eine oder Kombinationen davon, wird Chitta Suddhi spürbar werden, und werden einem Chitta Suddhi und die Voraussetzungen zur Gotteserkenntnis zuteil.

 

Das schnellste Ergebnis erreicht man durch die tägliche Übung des klassischen Kriya Yoga.

1.    Du wirst die göttlichen Töne wahrnehmen, ohne die Ohren zu schließen – entweder einen, zwei, drei oder irgendeine Kombination der zwölf Arten dieser beruhigenden, tröstlichen und verjüngenden inneren Geräusche und Töne.

2.    Du erlangst die Möglichkeit, die verschiedenen Aspekte des inneren göttlichen Lichtes, von Atma Surya oder der Sonnen-Seele wahrzunehmen.

3.    Du kannst die göttlichen Schwingungen in den Chakren, dem Gesicht, in der Stirn oder an der Spitze des Kopfes wahrnehmen.

4.    Du wirst ruhig und gelassen und gleichzeitig aktiv unter allen gegebenen Umständen.

5.    Die negativen Eigenschaften werden weniger und weniger.

6.    Deine Liebe und dein Glauben an Gott und seine Schöpfung werden wachsen.

Dies sind die wichtigsten Wahrnehmungen.

 

Wie auch immer, nur Übung wird dich vollkommen machen.

 

Spiritualität kommt von der Opferung der Selbstsucht,
des Eigennutzes und Stolzes.

 

Was kann die Einführung in die Techniken (Dikshya) geben?

Die Einführung hilft, spirituellen Fortschritt zu beschleunigen und die Zeit zu minimieren, Widerstände zu meistern und Erfolg zu haben.

Sie vermittelt die grundlegenden Hilfsmittel, um Erfolg und Vollkommenheit zu erlangen, z.B. Demut, harte Arbeit, Disziplin, positive Verbundenheit, Furchtlosigkeit, Kontrolle der Sinne, die Bereitschaft abzugeben, Vergebung, Vertrauen und Göttlichkeit, Geduld usw. Ohne Dikshya ist es schwierig, diese zu erreichen, und daher ist der Erfolg in der spirituellen Praxis zweifelhaft.

Die Gebete, Liebe und besten Wünsche des Meisters (Gurus) sind ein großer Schutz und eine große Hilfe. Viele Widerstände und Versagen können dadurch vermieden werden. Mögen alle Gurus und Lehrer ebenfalls ihre eigenen Techniken üben, fit bleiben und würdig sein, ihre Schüler zu unterrichten, zu führen, zu schützen, sie zu inspirieren und zu motivieren, damit die Schüler mehr erreichen als ihre Lehrer. Mögen die Schüler ihre Gurus und Lehrer lieben und respektieren, mit ihnen gut zusammenarbeiten, um Wissen zu erlangen und selbst gottverwirklichte Meister zu werden.

 

Indem die Einführung angenommen wird, wird man nicht moralisch, gedanklich oder physisch Sklave des Gurus oder seines Kultes. Um Wissen zu erlangen, ist man frei, andere Gurus aufzusuchen, ohne den ersten Guru aufzugeben.

 

Indem die Einführung angenommen wird, wird man wie ein Sohn oder eine Tochter für den Guru (Lehrer), und nicht wie ein Diener oder Sklave.

Es ist kein karmisches Gesetz, dass diese Verbindung in andere Wiedergeburten weitergetragen wird. Dies mag so sein oder auch nicht. Das hängt von ihrem starken Verlangen ab.

Der menschliche Guru (Lehrer) ist nicht Gott. Gott jedoch ist der höchste Guru. Der menschliche Guru weist die Richtung, um Gott zu erkennen und zu verwirklichen. Niemand ist größer als Gott.

Der Guru sollte die Schüler nicht als mögliche Rivalen ansehen und sie nicht auf die Ebene der Ausbeutung reduzieren. Der Guru sollte seinen Schülern gegenüber keine Eifersucht und Furcht empfinden.

 

Man sollte aufrichtig versuchen, die Einführung anzunehmen und das Vertrauen und die Techniken, die der Lehrer vermittelt hat, nicht zu missbrauchen.

 

Möge diese heilige Tradition der Einführung frei sein von Unreinheiten und Verfälschung und die Menschen zu spiritueller Wahrheit, Erkenntnis und universellem Einssein führen.

 

Dies macht die Welt zu einem besseren Ort zum Leben und um leben zu lassen.

 

 

„Om Sahanaawatu, Sahanau Bhunaktum,
Saha Virjyam Karabaawahe, Tejaswinaawadheetamastu,
maa vidwisawahe, om shantih, om shantih, om shantih.“

 

Segne uns, Gott, dass wir harmonisch miteinander leben und uns gemeinsam der Früchte unserer Arbeit erfreuen. Mögen wir zusammen heldenhaftes Handeln und Stärke, Lebenskraft und Erkenntnis schenkende Handlungen miteinander üben. Möge unser Verstand und Intellekt erstrahlen und im Glanze Gottes leuchten. Mögen wir einander nicht hassen. Mögen wir nicht unfreundlich zueinander sein. Mögen uns Friede, Harmonie und Glück auf physische, astrale und kausale Weise begleiten.

 

Die Gemeinschaft mit Gott in der Stille ist Yoga.
Alles andere ist Bhaga (oder materielles Vergnügen)