
 Weltgebetstag - Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen - Jeweils am 1. Freitag im März (nahe dem Internationalen Frauentag am 8. März) wird in vielen Ländern der Weltgebetstag gefeiert. Die Gottesdienstordnung, an die sich dann alle gebunden fühlen, wird jeweils von Frauen eines anderen Landes erstellt. Ein schönes Zeichen weltweiter Verbundenheit, auch mit Frauen aus Ländern, die in den üblichen Nachrichten so gut wie nie vorkommen. Für dieses Jahr haben Frauen aus Guyana, einem kleinen karibischen Land im Nordwesten Südamerikas, ihre Lebensbedingungen und Probleme vorgestellt. Guyana ist das zweitärmste Land der Welt, dabei verfügt es neben Ölvorkommen vor der Küste über reiche Bodenschätze wie Bauxit, Gold, Diamanten und Kaolin. Außerdem ist es zu 80 Prozent mit Regenwald bedeckt und beheimatet eine große Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren mit allein 700 Vogelarten. Durch politische und wirtschaftliche Fehlentwicklungen ist keine Infrastruktur geschaffen worden, die die Bevölkerung an den Schätzen des Landes teilhaben lässt. Stattdessen leiden die Menschen unter häuslicher Gewalt, HIV/Aids und weit verbreitetem Drogenkonsum.
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