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Weltgebetstag am 6.3.2009

Viele sind wir, doch eins in Christus

Unter diesem Motto haben auch in diesem Jahr wieder Frauen verschiedener christlicher Kirchen Eimsbüttels den Weltgebetstag der Frauen gestaltet. Die Gottesdienstordnung kam dieses Mal aus Papua-Neuguinea.

Die Jerusalem-Gemeinde war auch in diesem Jahr wieder eine aufmerksame und engagierte Gastgeberin, die allen Beteiligten – den Mitgestalterinnen wie den Gottesdienstbesuchern – einen interessanten und gemütlichen Nachmittag bereitet hat.

 

Zur Stärkung und zur Sammlung sind die Ersten schon vor dem Gottesdienst ins Gemeindehaus gekommen und konnten ein reichhaltiges Kuchen- und Keksangebot genießen.

 


Dorf im Hochland

Im Gottesdienst haben wir zunächst anhand einiger Bilder Informationen über Land und Leute Papua-Neuguineas gehört

-         die landschaftliche Vielfalt

-         die sozialen Strukturen, die vom starken Zusammenhalt der Familien, Dorfgemeinschaften und Stämme geprägt sind

-         die Gewalt, unter der PNG sehr und zunehmend leidet

-         die Umweltzerstörung auf dem Land

-         und hohe Arbeitslosigkeit, die in den Städten zur Verslummung führt

-         und über kulturelle Initiativen musikalisch und darstellerisch Begabter Neuguineer.

 

Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes diente uns aus Respekt vor dem Weltgebetstagskomitee weitgehend die Ordnung, die wir bekommen haben, als Grundlage. Eine für viele von uns neue Erfahrung war der Verkündigungsteil in Form des Bibliologs, wobei jeweils Teile der Geschichte – hier des kleinen ausgesetzten Mose in seinem Kästchen (Ex 2, 1-10) – vorgelesen wurden. Dazwischen bekamen Gottesdienst-Besucher immer wieder die Gelegenheit, sich in eine der handelnden Personen zu versetzen und das zu sagen, was sie anstelle des biblischen Personals gesagt hätten.

 

Unsere Gesänge wurden durch Klavier- und Querflötenbegleitung kräftig und fröhlich.

Besonders schön war auch die Ausschmückung der Kirche durch selbstgebastelte exotische Vögel – so dass wir uns fast ins tropische Klima Papua-Neuguineas versetzt gefühlt haben.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten wir uns noch bei Speisen nach Rezepten aus Papua-Neuguinea austauschen. Es ist immer wieder beeindruckend, welch reichhaltiges Büffet entsteht, wenn Eimsbüttelerinnen die landestypischen Gerichte des jeweiligen Weltgebetstagslandes bereiten.

 

Einen ganz besonders großen Dank an Frau Heidner, die die Vorbereitungsgruppe geleitet und dafür gesorgt hat, dass die verschiedenen Teile des Gottesdienstes, die die einzelnen Gemeinden übernommen haben, zu einem harmonischen Ganzen wurden und dass wir alle gestärkt an Leib und Seele den Freitagabend beschließen konnten.

 

Im kommenden Jahr erstellen Frauen aus Kamerun die Weltgebetstags-Ordnung. Wir sind alle eingeladen, den Gottesdienst 2010 in der Christuskirche zu feiern.

 

Claudia Brand